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Vortrag, gehalten auf der Internationalen
Unternehmerbörse Ost-West in Torgau, 25.04.2002
Referent: Herr Joachim Sauter, MBA, DMS,
Dipl.Betriebswirt FH
Vertriebskonzepte für westliche (deutsche) Unternehmer in Osteuropa"
Ein ganz wichtiger Punkt ist, wenn sich ein Unternehmen
entscheidet, Richtung Osteuropa zu gehen, muß ein Ziel dahinterstecken.
Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist teilweise schockierend. Man hat gesagt,
unser Konkurrent ist schon da, deshalb müssen wir auch da sein. Ob das Sinn für das
Unternehmen macht, steht dabei auf einem zweiten Blatt.
Oder, ich habe da einen kennengelernt, mit dem könnte man ein Geschäft in
Osteuropa machen. Das muß nicht automatisch heißen, daß das auch zur
Unternehmensstrategie paßt.
Am Anfang sollte man sich, bevor man diesen Schritt macht, ganz klar überlegen,
warum will ich das machen, was ist meine Zielsetzung, was sind meine Ressourcen die ich
zur Verfügung habe, bevor ich die ersten Schritte gehe.
Die Erfahrung, die ich oft mache ist, daß man einfach loslegt und nicht fragt, was
kann mein Unternehmen, was ist mein Wettbewerbsvorteil, den ich auf dem Markt habe. Es
wird gesagt, ich kenne da jemanden, jetzt machen wir auch diesen Ost-Vertrieb, ohne das
man sich, teilweise auch bei größeren Unternehmen, selbst detailliert Gedanken darüber
macht.
Vertriebspotential
Viele kommen Richtung Osteuropa, weil Sie gemerkt haben, unsere Märkte sind
teilweise gesättigt. Es gibt begrenzte Wachstumschancen. Wir möchten einfach unser
Produktpotential woanders hintragen, deshalb kommt man auf Osteuropa.
Osteuropa ist ein großer Begriff.
Wir selber decken als Beratungsfirma 4 Länder ab. Es geht ja weit darüber hinaus.
Es gibt kein Osteuropa, sondern es gibt individuelle Länder, mit individuellen
Spielregeln und Gegebenheiten und da ist ein Unterschied ob Sie nach Tschechien gehen oder
in die Slowakei oder nach Polen oder nach Ungarn. Da gelten eigene Gesetzmäßigkeiten.
Deshalb ist es relativ schwierig, generell seine Guideline zu geben für alle Länder,
aber ich glaube es gibt Grundbestandteile, die in allen Ländern gelten, die teilweise im
Inneren ganz andere unterschiedliche Marktstrukturen haben.
Der Erfolg solch einer Aktion fängt immer im eigenen Unternehmen an und da ist es
ganz wichtig, es reicht nicht mehr, daß ein Individuum eine Idee hat, wir möchten das
tun, sondern da muß das Unternehmen mit seinem Management im Boot sitzen. Da ist es ganz
wichtig zu fragen, welche Ressourcen habe ich für diese Aktion zur Verfügung. Für
diesen Schritt muß eine ganze Organisation mit eingebunden werden und die Akzeptanz in
der Organisation vorhanden sein, um diesen Schritt zu machen. Die Leute, die das
federführend betreuen, müssen die Fähigkeiten haben, das Unternehmen Richtung Osteuropa
zu bringen. Wenn man etwas Neues beginnt, sollte man das mit seinen besten Leuten tun.
Wenn man nach Osteuropa geht, speziell für ein mittelständisches Unternehmen, wo
vielleicht der Export in der Vergangenheit nicht so ein top Thema gewesen ist, bedeutet
das sehr viel für die Organisation. Da heißt es ja nicht nur, ich verkaufe meine
Produkte, sondern da kommen auch Anfragen, da muß Service gemacht werde, da gibt es
Zertifizierungsfragen, da gibt es technische Probleme. Das sind alles Themen, die man
relativ gut im Vorfeld bearbeiten kann. Wenn man das gut vorbereitet, kann man viel Zeit
und Energie sparen.
Es ist ganz wichtig, wenn man diesen Schritt macht, nach Osteuropa zu gehen, das
man auch mal vor Ort hingeht und das nicht nur vom Schreibtisch aus in irgendeiner
deutschen Großstadt händelt, sondern sich selber mal umschaut. Das muß kein
geschichtliches Studium des Landes sein, sondern einfach mal durch die Straßen gehen,
sehen, was geht da ab, wie ist das Wirtschaftsklima, was für Konkurrenzprodukte sind
vielleicht da, um einfach ein Gefühl für das Land zu bekommen. Es ist immer sehr
hilfreich, Kontakte mit Leuten zu pflegen, die schon seit längerem in dem Land sind und
die die eigene Mentalität verstehen. Das sind oft Bänker, Steuerberater, Rechtsanwälte,
Unternehmensberater, IHKs.
Wenn ich in ein anderes Land gehe, muß ich mich mit gewissen Sachen vertraut
machen. Ich kann nicht sagen, es muß genauso funktionieren wie in Deutschland. Es müssen
gewisse wirtschaftliche Grundprinzipien funktionieren, sonst macht das Arrangement keinen
Sinn, aber ich kann nicht sagen es muß genauso laufen wie in Deutschland. Man muß auch
die Umgangsformen betrachten. Da gibt es für jedes Land ganz spezifische Guidelines die
man einfach nicht in einer Stunde herausfinden kann sondern gerade im Gespräch mit
Leuten, die das schon länger betreiben wichtige Informationen herausbekommt.
Kommen wir jetzt in den praktischer Bereich.
Ich habe heute zwei Gespräche mit Unternehmen geführt und da ging es bei einem um
folgende Situation:
Ein kleines mittelständisches Unternehmen stellt ein Produkt her und möchte das
gern in Osteuropa verkaufen und stellt jetzt die Frage Wie sollen wir das tun?"
Sollen wir einen Partner suchen, sollen wir einen Handelsvertreter suchen, sollen
wir eine Eigenorganisation machen? Wie packen wir die Sache an?
Ich habe das Unternehmen gefragt, was der Wettbewerbsvorteil von ihrem Produkt ist,
ob es kopierbar ist, was sind die Besonderheiten auch von dem ganzen Geschäftsprozeß.
Was stellt das Unternehmen eigentlich her. Es ist ein Unternehmen, das auf der einen Seite
ein Projektgeschäft gemacht hat, also sie haben komplette Pläne für den Einkauf von
Gegenständen gemacht, sie haben Geräte vertrieben und sie haben die Herstellung gemacht.
Das waren 3 Elemente. Projektarbeit in Bezug auf Design dieser Lösung, Gerätevertrieb
und Herstellung von Nicht- Geräteteilen.
Dann haben wir diskutiert und sind relativ schnell zu dem Ergebnis gekommen, wenn
sie jetzt in eine Partnerlösung reingehen würden und ein Know-how Transfer machen
würden, dann hätte der Partner ungefähr in einem halben Jahr das komplette Know-how des
Unternehmens und nachdem er selber nur Vertrieb machen sollte, könnte er sich jetzt
praktisch ohne Problem abnabeln von dem Unternehmen. Das deutsche Unternehmen wäre sein
Wissen los gewesen.
Das ist das, was ich sehr oft beobachte, wenn deutsche Unternehmen den Markt
betreten, sich aber nicht überlegt haben, was passiert mit der Zielsetzung die ich habe.
Zielsetzung ist: relativ kostengünstig vor Ort was zu tun, bei manchen
Unternehmen. Und sie sagen wir geben euch Know-how, wir geben euch alles, ihr bringt die
Aufträge, ihr organisiert uns die lokale Produktion der Sache, wir möchten aber keine
eigene Kontrolle über das Unternehme haben, sondern wir arbeiten in einer lockeren
Verbindung.
Wenn ich diesen Vertriebsweg wähle, muß ich mich fragen, wie kann ich meine
Interessen schützen.
Aktuelles Beispiel von einer großen amerikanischen Softwarefirma:
Diese hat in Polen einen Partner und der Partner vertreibt das Produkt dieses
Unternehmens. Die Firma will mit dem Partner jetzt Gespräche führen, wie man das Volumen
erhöhen kann. Der Partner sagt, daß interessiert mich nicht. Ich mache die Sache wie ich
Lust habe. Ich sage euch nicht, welche Kunden ihr habt, welche Kunden das Unternehmen hat.
Ich bin euer Exklusiv -Vertriebspartner und ich entscheide, wie ich das machen will. Ich
lasse mir nicht in die Karten schauen.
Jetzt ist die Situation so, daß wir ein Projekt machen und versuchen über Umwege
herauszufinden, wo werden diese Produkte eingesetzt, wo laufen diese Produkte in Polen.
Wieviel Marktanteil hat das Unternehmen im polnischen Markt, wie sehen die
Wachstumschancen in dem Bereich aus.
Das Beispiel zeigt, daß mit einer indirekten Vertriebsstruktur auf einen Partner
sich verlassen, manchmal sehr gut funktionieren kann, nur wenn es nicht funktioniert haben
sie extreme Probleme da weiter zu operieren.
Da stellt sich die Frage, soll ich den direkten Weg
beschreiten, also über eine eigene Vertriebsniederlassung, oder soll ich indirekt gehen,
über einen Partner oder soll ich gar einen Joint Venture eingehen. Das sind die
gängigsten Lösungen, die zu beobachten sind. Es gibt keine Antwort, wo man glasklar
sagen kann, daß es die beste Lösung ist.
Man muß abwägen, welches Engagement man auch finanziell machen will. Auf der
anderen Seite muß man eine Risiko-Abwägung ganz klar vornehmen. Wenn es zu erwarten ist,
daß dieses Produkt sehr gut am Markt ankommt, bin ich eigentlich immer ein Verfechter der
direkten Lösung, daß man ein eigenes Know-how Standbein vor Ort hat, das man
kontrolliert, im positiven Sinne kontrolliert, um dann sagen zu können, was Sache ist.
Es gibt natürlich auch Produkte, wo das keinen Sinn macht, also wenn Sie Microsoft
sind oder so etwas, dann brauchen Sie Vertriebspartner. Dann muß ich mich fragen, was ist
mein Anforderungsprofil für diese Partner, was müssen die können, was erwarte ich von
denen und dann ist eine ganz systematische Analyse zu erstellen, welche Partner sind im
Markt, die dieses Anforderungsprofil erfüllen.
Es ist Arbeit, aber es ist letztendlich die Grundlage, daß Sie nachher eine
sinnvolle Partnerstruktur haben, mit denen Sie auch Ihre Ziele realisieren können und
nicht dazu verpflichtet werden, Ziele anderer zu realisieren.
Das ist ein ganz kritischer Punkt, den sehr viele Unternehmen nicht beachten.
Es ist ganz wichtig von Anfang an ganz klare Definitionen zu machen, wer soll mein
Partner sein, auf welcher Basis arbeite ich mit dem zusammen. Sehr gefährlich sind
Exklusivpartnerschaften. Bei Exklusivpartnerschaften ist es sehr wichtig, daß Sie
Informationen über den Markt und Ihre Kundenstruktur regelmäßig erhalten und wenn diese
ausfallen, daß Sie nicht noch einmal ganz von vorn anfangen müssen.
Wenn man Partner hat, muß man mit ihm in Kontakt bleiben, es muß ein
regelmäßiger Dialog sein, wo der Partner auch das Gefühl hat, daß er in diesem Prozeß
etwas bekommt. Nicht nur Geld in Bezug auf die Produktgeschichte, sondern daß er Know-how
bekommt, daß er ernst genommen wird, daß er weiterentwickelt wird, daß da einfach eine
Kommunikation da ist. Bei Partnern ist es unheimlich wichtig, daß sie in das soziale
Gefüge der Unternehmenskultur eingebunden sind, weil letztendlich ist der Partner Ihr
Repräsentant nachher vor Ort beim Kunden und der muß von Ihnen und Ihrem
Unternehmenskonzept überzeugt sein, um gut verkaufen zu können. Partner müssen gemanagt
und geführt werden.
Es gilt: Bei der Partnerauswahl klare Charakteristiken walten lassen, klare
Prinzipien etablieren, sehr engen Kontakt pflegen, gemeinsame Ziele definieren und
regelmäßig (mindestens einmal im Quartal) sich mit dem Partner zusammensetzen.
Ich muß wissen, was ist für ein Kundenpotential da, was sind für
Kundenbedürfnisse da, wie ist meine Mitbewerberstruktur, wie ist die Vertriebsstruktur
generell in diesem Markt aufgebaut. Da gibt es große Unterschiede von Land zu Land und
das sind die Eintrittsbarrieren wie Zertifizierungen, Übersetzungen usw.
Wenn ein Unternehmen Fuß gefaßt und gemerkt hat, daß es so viel Volumen
generiert hat, daß ein gutes Wachstum da ist, ist es wichtig, daß es sich eine eigene
Organisation schafft, mit einem lokalen Raum und ab einer gewissen Größenordnung ganz
entscheidend einfach eine gute lokale Führungsebene errichtet, mit der klar kommuniziert
werden kann, die eigenen Ziele versteht und umsetzt. Diese Struktur soll im Unternehmen
eingebunden werden und nicht etwa als Fremdkörper agieren.
Zum Thema: Unabhängigkeit
Es gibt Unternehmen, die schon sehr weit sind in Osteuropa und die das als eigen
Region sehen und diese Region selbständig managen.
Wenn dies der Fall ist, dann ist es oft so, daß Unternehmensprozesse nicht mehr im
Mutterhaus gemanagt werden, sondern daß diese vor Ort lokal eigenständig gehändelt
werden.
Ich glaube es ist eine Kombination erfolgreich in Osteuropa zu sein, aus
analytischem Ansatz heraus einfach verstehen zu wollen, offen zu sein, mit offenen Augen
und Ohren durchzulaufen, auch sein Gefühl im Bauch mitzunehmen. Das ist für mich
persönlich immer ganz wichtig, wenn ich ein Unternehmen anschaue.
Ich habe ein interessantes Gespräch geführt. Da gab es in Tschechien den
größten Reifenhersteller in Osteuropa. Das ist Barum gewesen. Die Conti- Gruppe hat das
Unternehmen gekauft. Ich hatte das Vergnügen mit dem Mann zu sprechen, der die
Kaufentscheidung letztendlich gemacht hat oder den Bericht geschrieben hat und dem
Vorstand die Empfehlung gegeben hat. Ich habe ihn gefragt, wie er das Unternehmen bewertet
hat, wie er zu dieser Entscheidung gekommen ist. Er hat mir provozierend gesagt, wollen
Sie die offizielle oder die inoffizielle Version hören. Er kauft sehr viel Unternehmen
weltweit. Das entscheidende für ihn ist, es gibt Rahmenzahlen. Es muß in die Strategie
des Unternehmens passen, es müssen gewisse Rahmendaten da sein. Die Kaufentscheidung, ob
so ein Werk gekauft wird oder nicht, passiert, wenn er 8 Stunden durch das Unternehmen
läuft. Er nimmt sich einen Tag Zeit, und dann macht er nichts anderes, als durch das
Unternehmen zu laufen, um zu sehen, wie arbeiten die Mitarbeiter, wie ist die Stimmung.
Schaut sich alles an und wenn er zu der Überzeugung aus seinem Bauch heraus kommt, daß
das genau dies reflektiert, was das Unternehmen eigentlich als Zielsetzung im Kopf hat,
ist das für ihn genau soviel Wert, wie die ganzen finanztechnischen Daten, die
produktionstechnischen Daten, die da sind.
Ich sage nicht immer, daß der Mann damit Recht hat, aber es ist schon interessant,
daß in solch einer Größenordnung noch gewisse Sachen aus dem Bauch heraus gemacht
werden. Also ich sage jetzt nicht, die Entscheidung ist aus dem Bauch heraus gemacht
worden, aber mit begleitet worden. Ich glaube das sollte man zwischen allen
Beratungsaktivitäten, Zahlen, Bilanzen nicht vergessen.
Der andere Punkt ist die Motivation, mit der man den Markt betritt. Wenn man
wirklich der Überzeugung ist, daß das der richtige Weg ist und Aktivitäten reinlegt,
habe ich immer so einen Spruch, der die Sache trifft:
Es gibt drei Arten von Unternehmen: Die Ersten sind die, die etwas erreichen wollen
und das Ding zum Laufen bringen. Die Zweiten die, die immer zuschauen und kommentieren und
sich beschweren und die Dritten, die bei den Entwicklungen immer so links und rechts, als
wenn sie auf der Autobahn auf der Mittelspur mit 80 fahren, sehen daß sie beidseitig von
Autos überholt werden, so durch Leben gehen.
Das ist auch ein Bild, daß für Osteuropa sehr stark zutrifft. Letztendlich leben
wir in dynamischen Prozessen, müssen uns Veränderungen stellen. Veränderungen stellt
man sich, indem man selbst in ihnen partizipiert. Wenn man nur dasteht und sich wundert,
was einem passiert und diesen beobachtenden Blick hat, aber nicht in die Speichen
eingreift, dann hat man mittel- und langfristig verloren.
Ich möchte Sie ermutigen, wenn Sie Schritte Richtung
Osteuropa machen, wenn Sie wirklich der Überzeugung sind, daß das wirklich der richtige
Schritt für Ihr Unternehmen ist, dann bin ich der festen Überzeugung, daß Sie
erfolgreich sind.
Ich glaube, da gehören eine ganze Menge Hausaufgaben dazu, um erfolgreich zu sein,
aber es gehört auch sehr viel Motivation dazu, auch durch schwierige Entwicklungen immer
wieder Mut zu fassen und weiter zu gehen. Die Unternehmen, die ich in diesem Bereich
kenne, die teilweise 5-10 Jahren aktiv sind und die gewisse Grundspielregeln beachtet
haben, da muß ich sagen, es gibt fast keinen, der nicht erfolgreich seine Tätigkeit in
Osteuropa gemeistert hat.
Zum Schluß noch ein kleines Beispiel, welches nicht aus der
Vertriebsschiene kommt:
Ich hatte vor 6 Jahren einen Anruf bekommen von einem Unternehmen aus Baden-
Württemberg, die unbedingt eine Produktion in Tschechien aufbauen mußten.
Wir haben damals angefangen mit 3 Mitarbeitern. Dieses Unternehmen hat jetzt nach 6
Jahren 600 Mitarbeiter. Hat jetzt gerade eine Halle gebaut mit 25 000 Quadratmetern. Das
Mutterhaus hatte zu dem Zeitpunkt, wo ich dort hingekommen bin, große Probleme, die
hatten 80 Mitarbeiter. Mittlerweile sind sie auf dem Sprung in die Türkei, wo sie ein
Werk mit 100 Mitarbeitern haben. Der Schritt nach Osteuropa war von strategischer
Bedeutung für das Unternehmen, für die Gesundung des Unternehmens, für die
Neuausrichtung des Unternehmens. Am Anfang hatten die Mitarbeiter in Deutschland Angst um
ihre Arbeitsplätze. Mittlerweile wissen sie, daß der Produktionsstandort Tschechien ihre
Arbeitsplätze in Deutschland sichert.