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Torgau in freundlicher Symbiose mit der Welt (Teil 2)
Zur Theorie des Elbe Day

1. Einleitung
Im Teil 1 haben wir die Bedeutung der Theorie für das Leben und die Entwicklung einer Stadt wie Torgau dargelegt.
Wir haben verdeutlicht, daß durch theoretische Betrachtungen das eigene Tun und das anderer Bürger besser verstehbar wird. Durch theoretische Aussagen können wir anderen mitteilen, was uns in und für Torgau wichtig ist. Für beliebige Anforderungen, die auf uns als Bewohner der Stadt zukommen, hätten wir abrufbar (griffbereit) eine erarbeitete und allgemein anerkannte Konzeption, die uns souverän und sicher im Auftreten werden läßt.
Aristoteles, ein antiker Denker, meint, vier Ursachentypen sind es, die es bei einem Ereignis und Zusammenhang zu bestimmen gilt, um daraus theoretische Aussagen vornehmen zu können.
Man müsse die Fakten, die Substanz oder das Material (causa materialis) eines Objektes oder Zusammenhangs ermitteln; weiter die Formen und Strukturen in ihm oder in einem Ereignis erschauen (causa formalis). Schließlich hat man die Potenziale in dem betrachteten Zusammenhang zu erschließen (causa efficiens) und aus allem, was ermittelt wurde, sind dann noch der Zweck und die Ziele zu postulieren, die anzustreben sind, um erwünschte Ergebnisse in der Zukunft zu erhalten (causa finalis).

Im Teil 1 jenes Artikels hatten wir angekündigt, daß wir theoretische Aussagen zu dem konkreten Ereignis, Torgau als die Stadt der Begegnung von 1945, vornehmen werden.

Dabei wollen wir uns folgend auf die genannten vier Ursachen (Fakten; Formen; Potenziale; Ziele) beziehen.
Das besagte Ereignis aus der jüngeren Geschichte der Stadt Torgau, die Begegnung an der Elbe, ist wissenschaftlich-historisch aufgearbeitet. Die Fakten dieses Zusammenhangs liegen vor. Symbole und viele Geschichten, erzählt und aufgeschrieben, begleiten die ermittelten historischen Fakten. Das Ereignis ist weltweit bekannt geworden und aufgrund seiner Originalität, Einzigartigkeit für das Leben in Torgau wesentlich.
Ausdrücklich soll hier noch einmal angemerkt werden, daß der weltweite Bekanntheitsgrad der Elbe-Begegnung in Torgau, durch die Symbole und durch die Geschichten um das Begegnungsereignis erzielt worden sind: Russen und Amerikaner lagen sich in den Armen und riefen nach Frieden. Oder, etwas nüchterner ausgedrückt: Repräsentanten von an sich Gegensätzlichem gingen zur Normalität über.
Jeder, der durch die Außenwelt wahrgenommen werden will, muß auf (faktischer) Geschichte aufbauend gute Geschichten erzählen und einprägsame Symbole darbieten können. Das ist das Geheimnis, um in einer ganzen Rauschkulisse durch andere wahrgenommen zu werden.
Um eine Systematik und für den Leser eine entsprechende Anschaulichkeit bei der Bearbeitung des komplexen Ereignisses "Elbe-Begegnung" zu erzielen, seien zuerst zeitliche Formen, Strukturen (causa formalis) festgelegt: Unterschieden werden sollen die historischen Fakten (causa materialis) und die Symbole sowie Geschichten der Elbe-Begegnung in dem Zeitabschnitt 1, welcher das Ereignis selbst, 25. April 1945 und sein unmittelbares zeitliches Umfeld betrifft, von denen des Zeitabschnittes 2, den wir mit "Der Kalte Krieg" überschreiben wollen und schließlich von denen des Zeitabschnittes 3, durch uns betitelt mit "Der Kalte Krieg ist vorbei"!

2. Zeitstrukturen der Elbe-Begegnung
Die Zeitstruktur 1 bildet die Fakten ab, die den 25. April 1945 und das unmittelbare Geschehen jener Tage ausmachen. Im sächsischen Torgau an der Elbe trafen am 25.04.1945 sowjetische und amerikanische Streitkräfte zusammen und besiegelten das Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Fakten dazu sind nachzulesen in Karl-Heinz Langes Schrift "April 1945 in Torgau", herausgegeben durch den Geschichtsverein in Torgau, Heft 4, 1995.
Die Zeitstruktur 1 hat auch Symbole hervorgebracht.
Dadurch werden aus der einfachen Mitteilung der Fakten ausführliche und inhaltsreiche Beschreibungen der historischen Vorkommnisse und auch Auslegungen derselben durch den Erzähler. Mit anderen Worten:
Aus Geschichte werden die Geschichten (die Symbole).
Symbole der Zeitstruktur 1, die ein (wirksames) Potenzial (causa efficiens) besitzen und die bestimmte Zwecke und Ziele verfolgen, nämlich erzieherisch zu wirken, auch versöhnend und in die Verantwortung nehmend (causa finalis), sind aus der Sicht des Verfassers dieser Zeilen die folgenden:

  1. Diktatur und Krieg - darunter wurde ein Schlußstrich gezogen:
    - Befreiung der Andersdenkenden aus den Gefängnissen und Lagern
    - Wahrnehmung des persönlichen Schicksals von Vertriebenen; keiner soll Fremdling im eigenen Land sein
  2. Ehrendes Gedenken aller Kriegstoten und Opfer
  3. Aus der tiefsten Krise eines Volkes kann Neues erwachsen:
    Demokratie, Rechtsstaat und die Wahrung der Würde des Menschen - Grundlage unseres Wertesystems und des Zusammenlebens.

Die Inhalte der Punkte 1. - 3. verweisen auf das Potenzial und auf den Zweck des Tuns.
Wie ist das gemeint? Wir wollen es kurz erläutern.
Nehmen wir als Beispiel Punkt 1., erster Stabstrich: Das Symbol "Befreiung", -durch uns bezeichnet als "Befreiung der Andersdenkenden aus den Gefängnissen und Lagern" durch die Rote Armee und die US-Army-, wurde in den Zeitabschnitten bis zum heutigen Tag je nach geltender sozialer und wirtschaftlicher Staatsform durch Forschung, Literatur, Filme, Veranstaltungen ausgefüllt und gewertet. Heute gibt es in Torgau das Dokumentations- und Informationszentrum e.V. (DIZ), das sich dieser speziellen Arbeit, konkret den Ereignissen um die Wehrmachtsgefängnisse und Lager in und um Torgau wissenschaftlich widmet. Das DIZ bestimmt das Potenzial und die Ziele eigenen Tuns, und es muß versuchen damit Anklang und Sympathisanten in der Bevölkerung zu finden. Möglicherweise schafft man es auch, internationale Beachtung zu erreichen. So ist das auch mit den Inhalten und Zusammenhängen der Punkte 2. und 3.. Das Engagement der Bürger ist jeweils gefragt, um Vergangenem eine Aktualität zu erhalten.

Die Zeitstruktur 2 der Elbe-Begegnung kann mit "Der Kalte Krieg" überschrieben werden; zeitlich etwa von 1945 - 1990 oder noch ein paar Jahre länger andauernd.
Sehr viele historische Fakten wären zu nennen. Aufgrund der Brisanz jener Zeit, verursacht durch das politische Ost-West Blockdenken, bildete sich sehr deutlich aus dem Fakt, Begegnung in Torgau an der Elbe, 1945, das Symbol heraus, daß es um ein Treffen gegensätzlicher Mächte ging, die dennoch gemeinsam einen Schlußstrich unter Krieg und Faschismus zogen.
Mit anderen Worten, Russen und Amerikaner, ökonomisch und politisch zwei völlig konträre Mächte, vollzogen gemeinsam eine global bedeutsame Handlung.
Es ist das Symbol:

Aus Gegensätzlichem kann (zumindest vorübergehend) Normalität erwachsen!
Die Elbe-Begegnung wurde in der Zeit des Kalten Krieges eindeutig als Symbol bemüht und zwar wurde in schier unüberwindlichen und existenziell gefährlichen Situationen der "politischen Eiszeit" mit Nachdruck darauf hinzuweisen, daß ein "Aufeinanderzugehen" von Gegenparteien durchaus möglich sei und Ergebnisse (Normalität) erbringen könne. Das hatte die Elbe-Begegnung in Torgau von 1945 bewiesen!
Das Symbol von Torgau wurde tatsächlich genutzt und zwar durch die offizielle, die Diplomatie der Regierungen, aber auch durch die der Bürgerbewegungen, einer Art Politik von unten.
Die Zeitstruktur 2 läßt erkennen, daß hinsichtlich solcher Bemühungen zwischen "denen da oben" (den Offiziellen; den Gewählten), Punkte 1. - 3. und "denen da unten" (den Bürgerbewegungen und Gruppen), Punkte 4. - 6. unterschieden werden sollte:

  1. Russische und amerikanische Kriegsveteranen reisten zu offiziellen Treffen in das jeweils andere Land (ab 1955) und trafen sich erneut in der Begegnungsstadt Torgau (u.a. 1985).
  2. Der Vordenker für Entspannung und Frieden, der Torgauer Egon Bahr entwickelte die Strategie "Wandel durch Annäherung (1963)".
  3. Im Orbit, der über Torgau und der Elbe führte, reichten sich am 17.7. 1975 in den gekoppelten Raumschiffen Apollo-Sojus die Commander Stafford (USA) und Leonow (UdSSR) die Hände und symbolisierten den Triumph der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Technik und öffneten ein Zeitfenster zur Völkerverständigung.
  4. Einer der amerikanischen Veteranen, der Soldat Joseph Polowsky, war Teilnehmer am Friedensschwur auf den Elbwiesen (1945)"... die Völker der Welt sollen und müssen in Frieden leben". Er füllte sein Leben nach dem Krieg durch einen "Ein-Mann-Friedenskampf" und einem UNO-Engagement aus, einer Strategie der "Einmischung kleiner Leute in die großen Fragen der Welt von heute". Die letzte große Aktion war seine testamentarisch bestimmte Beisetzung auf dem Friedhof in Torgau nahe der Elbe, dem Ort, an dem für ihn alles begann (1983).
  5. Eine Bürgergruppe um den Pfarrer Schorlemmer sandte von dem Friedensgottesdienst in der Torgauer Stadtkirche einen hundertfach unterzeichneten Brief nach Genf an die Verhandlungsführer für Abrüstung, Kampelman (USA) und Karpow (UdSSR):
    "Bitte, riskieren Sie den Frieden !" (1985)
  6. Nach der Wende in der DDR vollzogen Bürger Torgaus, Sympathisanten und Gäste der Stadt auf der Elbbrücke und den Elbwiesen ein jährliches "Aufeinanderzugehen !", den Elbe Day "Down by the Riverside"!

Das Symbol "Torgau-Begegnung" hatte natürlich durch seine Einzigartigkeit; Originalität sowie Anschaulichkeit, Faßlichkeit und Verstehbarkeit für jedermann höchste Wirksamkeit (causa efficiens). Der Zweck (causa finalis) bestimmter Aktionen in der Zeit des Kalten Krieges war, das Symbol "Torgau-Begegnung", also das, was schon einmal funktionierte, als Analogie auch bei anderen Gelegenheiten zu versuchen: Aus Gegensätzlichem kann Normalität erwachsen, verstärkt durch die Medien; das war doch eine wunderbare Hoffnung und eine schöne Geschichte, die man sich im Volk erzählte. (Später: Wir sind das Volk!)

Die Zeitstruktur 3, in der wir heute leben, erhält den Titel: "Der Kalte Krieg ist vorbei!"
Das will heißen, die Supermächte von einst in der bekannten Blockkonstellation Ost und West gibt es heute nicht mehr.
Das Symbol "Torgau-Begegnung" mit seinem Inhalt: Aus Gegensätzlichem kann Normalität erwachsen!, bleibt auch in der "Nach – (Kalter) Kriegszeit" aktuell. Es meint, bildlich gesprochen, unüberwindlich erscheinende Gräben, wo auch immer auf dieser Welt, sollen durch einen "Brückenschlag", einem Händedruck, durch Reden mit der Gegenpartei überwunden werden.
Dennoch ist der Verfasser der Meinung, daß in einer Zeit, in der der Kalte Krieg und damit die grundsätzliche Polarisierung der Gesellschaft in Ost und West vorbei ist, der Begriff "Gegensätzliches", der "Normalität" erbringen soll, zusätzlich verstanden werden darf im Sinne von: aus Unbekanntem wird Bekanntes; noch Fremdes wird zu Vertrautem; aus Mystik geht Aufgeklärtes hervor; einseitig Fundamentales wird schließlich Reales; aus Rauschen wird Information; unerschlossene Wirtschaftsmärkte werden entdeckt und kultiviert; aus dem Analphabeten wird der Lesende; Tradition kennt Fortschritt und Fortschritt weiß von Tradition und so weiter und so fort.

Diese Aufzählungen, die hier hervorgehoben abgedruckt wurden, sind letztlich mit diesen markanten Formulierungen ("Wortspielen") alles Symbole, die aus realen Ereignissen und für Torgau typischen Zusammenhängen enthoben wurden.
Unser Vorgehen beim Schreiben dieses Artikels soll weiter so erfolgen, daß wir nunmehr aus Fakten sowie Symbolen und Geschichten, Projekte (Veranstaltungen) für Torgau definieren, die als Handlungsanweisungen deshalb Höhepunkte in der Stadt Torgau sein könnten, weil hierbei die Potenziale freigelegt und die Ziele, die wir uns in der und für die Stadt stellen sollten, sichtbar werden.
Deutschland mit einem unverwechselbaren Profil in einer starken Europäischen Union hat mit Amerika als Partner sowie Rußland und anderen Garant zu sein, Gegensätze beim Zusammenleben der Völker auszugleichen.
Dabei ist die UNO ein für alle Länder verbindliches Instrument, um den Völkerfrieden zu wahren.

  1. "Das Torgauer Gespräch"
    zu außen- und sicherheitspolitischen Themen mit Experten verschiedener Länder.
  2. Deutschland muß auf Bürger bauen können, die sich im Rahmen der demokratischen Ordnung bewegen, die keine Politikverdrossenheit aufkommen lassen und hinreichend souverän sind, sich ihres eigenen Verstandes in der Öffentlichkeit zu bedienen.
    Frieden ist Tätigkeit, durch die Bürger selbst und durch ihre demokratisch gewählten Vertreter und deren Institutionen.

  3. "Riskieren Sie den Frieden !"
    Friedensgottesdienst mit anschließenden Ideen- und Wortbegegnungen der Bürger.
  4. Still und hörbar – Mitbürger, der Frieden darf gefeiert werden !

  5. Der Elbe Day "Down by the Riverside"
    Veranstaltungen, Gesprächsrunden und Ausstellungen; Bürger reflektieren die "offizielle Politik von unten".
  6. Wenn heute Ost und West aufeinander zugehen, dann, um Wissen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Kooperationen aufzubauen. Dafür ist Torgau ein besonders prädestinierter Ort.

  7. Die Internationale Unternehmerbörse Ost-West zur Förderung der Wirtschaftskontakte kleiner und mittelständischer Betriebe in einem erweiterten und geeinten Europa.
  8. Die internationale Natur des Weltraums hat völkerverbindende Wirkung: Die Apollo-Sojus Kopplung, der Handschlag im All in einer Erdumlaufbahn über Torgau und der Elbe.

  9. Veranstaltungen zur internationalen Raumfahrt: Apollo-Sojus, von der Elbe in den Orbit sowie
    Kontaktanbahnungen zwischen internationalen luft- und raumfahrtorientierten Unternehmen.

  10. Torgau ist mehr als nur ein Tag an der Elbe.

    Überlegungen zu einer Synergie der Initiativen der Bürger Torgaus bei der Bearbeitung der älteren, jüngeren und jüngsten Geschichte der Stadt.

  11. Die Europa Tage in Torgau
    (historische Wurzeln: Sachsen/Frankreich)
  12. Tage der Renaissance und Reformation in Torgau
    Veranstaltungs-, Tagungs- und Ausstellungstourismus
  13. Heimat- und Kulturgeschichte Torgaus

Museumspfad als erlebbare Stadtgeschichte (ständige Ausstellung)

3. Schlußbemerkungen
Das Potenzial (causa efficiens) der Elbe-Begegnung für das Leben in Torgau sind zweifelsfrei die Einzigartigkeit und der internationale Bekanntheitsgrad des historischen Ereignisses inklusive seiner Symbole und Geschichten.
Herausforderung und Chance für unsere Stadt!
Es ist die Meinung des Verfassers, daß das Vermächtnis Polowskys tatsächlich ein wichtiges Potenzial darstellt und erhalten bleiben muß.
Die Triebkraft der Elbe-Begegnung darf jedoch nicht ausschließlich auf Polowskys "Einmischung kleiner Leute in die großen Fragen der Welt von heute" reduziert werden. Wir können Polowsky in Torgau nicht 1:1 denken und leben!
Polowsky hat beispielsweise nie über Treffen (Begegnungen) von internationalen Wirtschaftsvertretern befunden; er hat die wichtige Begegnung zwischen Russen und Amerikanern im Weltall niemals angezeigt und irgendwie verarbeitet.
Wahrscheinlich hätte es Polowsky sehr gefreut, wenn über seinen ungewöhnlichen Einsatz und über seine Gedankenwelt hinaus, Bürger Torgaus neue und andere Gebiete der Symbolik "Elbe-Begegnung" erschließen und in ein Gesamtbild für Torgau einzufügen verstehen.
Was die causa finalis, die Zielstellung der Elbe-Begegnung betrifft, so soll damit, ganz allgemein gesprochen, geholfen werden, die Wohlfahrt der Stadt Torgau entscheidend zu fördern. Die Bürger kommen nicht umhin, in diesem Zusammenhang ethische Werte zu bestimmen, sie anzunehmen und sich ihnen dann zugehörig zu fühlen.
Neben dieser mehr visionären Zielstellung existiert stets das pragmatische Moment. In Zeiten der sozialen Marktwirtschaft müssen wir aus der Elbe-Begegnung heraus und auch aus anderen Projekten, unbedingt Produkte definieren. Das sollten solche Dienstleistungen sein, die die Teilhabe anderer Menschen (der Gäste Torgaus) an den Projekten, Inhalten und Werten der Elbe-Begegnung ermöglichen.
Tourismus als Wirtschaftsfaktor beruht immer auf einer Einheit von Vision und Vermarktung.


"Der Kalte Krieg ist vorbei!"

Die Elbe-Begegnung von Torgau wurde ein weltweit bekanntes Symbol:
Aus Gegensätzlichem kann Normalität erwachsen.      Foto: Archiv Förderverein

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© by Dr. Uwe Niedersen

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